Traumduo der klassischen Musik kommt nach Nordkirchen; Konzert mit Dimitri Ashkenazy und Guzal Enikeeva

Sie gelten als Traumduo der klassischen Musik: Denn der Klarinettist Dimitri Ashkenazy und die Pianistin Guzal Enikeeva, die am übernächsten Sonntag (07. Juni 2009) um 18:00 Uhr in der Oranienburg des Schlosses Nordkirchen zu hören sind, ergänzen sich auf kongeniale Weise - verbindet sie doch eine geradezu poetische Musikalität und phänomenale Technik.

Pianistin Guzal Enikeeva

Pianistin Guzal Enikeeva

Klarinettist Dimitri Ashkenazy

Klarinettist Dimitri Ashkenazy

Wer so virtuos und intensiv zusammenspielt, muss eine individuelle Biographie ganz im Zeichen der Musik durchlebt haben. Dimitri Ashkenazys Musikkarriere war quasi vorprogrammiert: Schon sein Großvater und vor allem auch sein Vater haben die Klassikszene über die Grenzen Russlands hinaus maßgeblich geprägt. Denn Dimitri ist der Sohn des berühmten Pianisten und Dirigenten Wladimir Dawidowitsch Ashkenazy, der zu den besten Virtuosen unserer Zeit gehört. Dennoch oder gerade deshalb hat sich Dimitri Ashkenazy längst mit seinem grandiosen Klarinettenspiel einen völlig eigenständigen Ruf erworben - und ist in den großen Konzertsälen der Welt zuhause. Vom Opera House in Sydney über die Salzburger Festspiele und die Suntory Hall in Tokyo bis hin zum Rudolfinum in Prag: Überall hat sich Dimitri Ashkenazy in die Herzen der Zuhörer gespielt. Auch die verschiedenen Ensembles und Solisten, mit denen er zusammenarbeitet, sind absolut hochkarätig. Zu ihnen zählen das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, das Royal Philharmonic Orchestra, die St. Petersburger Philharmoniker, das Tschechische Kammerorchester und das Helsinki Philharmonic Orchestra, aber auch Peter Maxwell Davies, Krzysztof Penderecki, Edita Gruberova oder Barbara Bonney, um nur einige Namen zu nennen. Und natürlich seine im Rheinland lebende, junge und vielseitige Duopartnerin, über die der Kölner Stadt-Anzeiger schwärmt: „Guzal Enikeeva ist eine phänomenale Klangzauberin mit ausgesprochen lyrischen Qualitäten und hoher Virtuosität."

Guzal Enikeeva wurde in der ehemaligen UdSSR geboren; sie lebte mit ihren Eltern in China und der Mongolei. Früh wurde ihre außerordentliche Begabung entdeckt, und schon mit sechs Jahren stand sie zum ersten Mal auf der Bühne. Bereits während ihrer Ausbildung gab sie Solo- und Orchesterkonzerte und hatte Radio- und Fernsehauftritte. Nach dem Abitur studierte sie am Konservatorium in Taschkent. Professor Vladimir Krainev entdeckte sie nach einem gefeierten Konzert im großen Saal des Konservatoriums in Moskau. Die junge Pianistin reiste mit ihm durch die ehemalige UdSSR und folgte ihm 1996 an die Musikhochschule in Hannover. Dort schloss sie ihre künstlerische Ausbildung mit Bestnote ab. Nach dem Studium begann eine umfangreiche Konzerttätigkeit bei Musikfestivals, Klavierwochen und Konzertreihen. Guzal Enikeeva ist Gewinnerin und Preisträgerin von mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben. Im In- und Ausland ist sie eine sehr gefragte Pianistin - kein Wunder: Ihre Auftritte mit Dimitri Ashkenazy werden von Publikum und Kritik gleichermaßen frenetisch gefeiert. Dies wird sicher auch in Nordkirchen der Fall sein, wo Werke von Witold Lutos?awski, Alexander Tscherepnin, Francis Poulenc, Robert Schumann und Josef Horovitz auf dem Programm stehen.

Karten für diese Veranstaltung können beim Verkehrsverein Nordkirchen e.V., Schloss 1a, 59394 Nordkirchen unter der (neuen) Telefonnummer 02596 / 52 88 48  bestellt werden. Die Karten kosten 20 EURO, ermäßigt 17 EURO. Weitere Informationen finden sich auf: www.schlosskonzerte.nordkirchen.de .

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